Wann immer ich diese Frage in meinen Coachings, Seminaren oder bei Vorträgen stelle, nicken alle mit den Köpfen und versichern mir, es sei ihnen ernst damit. Dem ist regelmäßig die Erklärung vorausgegangen, dass es bei mehr MUT nicht ums Bungee-Jumping oder Tiefseetauchen geht. Sondern um mehr Mut zum eigenen Ich, zu mehr Selbstliebe und natürlich auch um mehr Mut, das Anderssein der Anderen anzunehmen. Ups, da wird es dann meist schwierig. 

Naja, nicht sofort. Zuerst sind meine Klienten, Teilnehmer und Zuhörer natürlich durchaus gewillt, ihren Partnern, Kindern, Kollegen, Chefs oder Nachbarn das Recht auf eine eigene Persönlichkeit zuzugestehen. Und sie sehen auch ein, dass jeder Mensch ein Individuum mit einzigartigen Eigenschaften, Talenten, Angewohnheiten, „Macken“ (das hatten wir ja letzten Monat schon besprochen) und Werten ist. Theoretisch. 

In der Praxis sieht das dann meist aber ganz anders aus. Damit meine ich natürlich die Praxis gelebter Beziehungen. Also den ganz normalen Alltag mit nervenden Kindern, lästigen Kollegen, tratschenden Nachbarn, zu langsam fahrenden Mitmenschen, stressigen Chefs und unwilligen Mitarbeitern. Oh, wie schrecklich die alle sind! Kaum auszuhalten… 

Und erst die eigenen Lebenspartner! Da hat man sich vor wenigen Jahren noch stürmisch geliebt und ewige Treue geschworen und plötzlich zeigt der/die Andere das wahre Gesicht: Räumt die Socken nicht auf oder die Spülmaschine nicht aus, bringt keine Blumen mit oder die falschen und hängt vor der Glotze ab statt vor der Steuererklärung oder dem Bügelbrett. Alles könnte so schön sein, wäre der/die Andere nicht… oder zumindest nicht so wie er/sie ist.

„Alle doof, außer ich!“ Diese Überzeugung scheint massiv um sich zu greifen und so werden die Beziehungen schwieriger, der Stress steigt und die Unzufriedenheit nimmt rasant zu. MUTig leben geht definitiv anders! 

Wenn du dich hier ein kleines bisschen wiedererkennst oder sogar ertappt fühlst, dann könntest du womöglich ein Update in Sachen erMUTigender Beziehungsgestaltung gebrauchen. Für deine Partnerschaft wäre da das Couch Coaching am 19.09. sicher hilfreich. Und wenn du lernen willst, was Resilienz ist und wie du besser durch Krisen kommst, dann komm am 26.9. zu meinem Vortrag in den LeseLaden nach Kirchheim/Teck. Sollte dich die Angst immer wieder davor zurückhalten, die entscheidenden Schritte zu gehen, dann wirst du am 17.09. beim Vortrag „MUT zur Angst – Die eigene Angst als Wachstums-Turbo nutzen“ viel lernen und verstehen. 

Mein Tipp: Nutze zumindest eine dieser Gelegenheiten, um dein MUT-Level vor dem Winter noch einmal aufzubessern. Für Einzelsitzungen in der M.U.T.-Praxis stehe ich noch bis Ende September zur Verfügung, danach bin ich bis Mitte Dezember nur per Skype/Zoom/FaceTime (also online) zu buchen – funktioniert aber prächtig. 

Glaub mir: MUTig leben kann man lernen. Man muss halt wollen….

Falls du magst, kannst du mich zweimal wöchentlich per Live-Video auf Facebook sehen, wenn ich leicht umsetzbare Mental-Tipps für ein glücklicheres, MUTigeres Leben weitergebe. Schau mal hier