In wenigen Tagen ist Weihnachten. Man merkt das nicht so sehr daran, dass die viel zitierte Besinnlichkeit Einzug hielte als vielmehr daran, dass alle Leute mega gestresst sind. Die Stadt ist gestopft voll, Parkplätze gibt es keine mehr, die Menschen eilen von Geschäft zu Geschäft auf der Jagd nach Geschenken, geben Unsummen aus für Dinge, die kein Mensch braucht und rempeln sich wortlos im Vorbeigehen an, ohne auch nur den Blick zu heben. Das Fest der Liebe wirft seine Schatten voraus. Nun könnte ich an dieser Stelle über das Elend in der Welt klagen, den Krieg verteufeln, der unsere Wahrnehmung trübt, und womöglich über Flüchtlinge und Weltfrieden sinnieren. Tue ich aber nicht. Stattdessen wünsche ich dir MUT.

Ich wünsche Dir Mut.
Vielleicht wirst Du sagen:
Gesundheit ist ein viel höheres Gut.
Ich aber wünsche Dir Mut, zu ertragen
auch das, was Dir wehe tut.
Ich wünsche Dir Mut,
Dich vom Stuhl zu erheben,

nur ein Stündchen, nicht viel.
Du wirst sehn: Nimmst Du Anteil am Leben,
bist Du wieder im Spiel.
Ich wünsche Dir Mut,
zum Beginn einer Reise
in die Welt oder auch in Dich selber hinein,
damit Du auf Deine Weise
Dich einmal ganz groß fühlst statt klein.
Ich wünsche Dir Mut,
so zu sein, wie Du bist und Dich magst,
und immer nur so zu denken,
wie Du es sagst,
Mut, um Dein Glück selbst zu lenken.
Ich wünsche Dir Mut
für den Tag, für die Stunde,
für all Dein Beginnen.
Ich wünsche Dir Mut für jede Sekunde,
in der Du Dich mühst, ihn neu zu gewinnen.
(Elli Michler)

Ja, Mut kann auch dazu hilfreich sein, Weihnachten einmal ganz anders zu verbringen. Vielleicht magst du ja in diesem Jahr einmal selbst die Veränderung sein, die du im Leben sehen willst, wie schon Gandhi forderte. Vielleicht magst du in diesem Jahr einmal die Liebe GEBEN, die du sonst immer zu BEKOMMEN hoffst. Vielleicht magst du in diesem Jahr einmal einen Menschen zu dir einladen, den du noch gar nicht richtig kennst. Vielleicht magst du einmal die Grenzen einreißen, die uns normalerweise trennen. Vielleicht magst du sogar das Geld spenden, das du sonst für Geschenke ausgegeben hättest. Oder sonst irgend etwas „anders“ machen als sonst. Das wäre MUTig. 

Weihnachten ist das Fest der Liebe und Liebe ist ganz sicher mehr als Geschenke kaufen und Weihnachtsgans essen. Ich finde, niemand sollte an Weihnachten allein sein müssen. Deshalb mein Vorschlag für ein MUTiges Weihnachten: Geht hinaus, trefft euch mit anderen, verbindet und verbündet euch gegen die Angst, die grassiert, seid Frieden, schenkt Frieden. Und schon wird die Welt ein freundlicherer Ort sein.

Die Slammerin Julia Engelmann hat 2013 ein wundervolles Stück vorgetragen, das jeder kennen sollte, wie ich finde. Ich stelle euch hier mal den Link rein – das ist ein echtes MUST SEE! 
www.youtube.com/watch?v=75H0UnCbnWw
Darin sagt sie, dass MUT auch nur ein Anagramm von Glück sei. Schön gesagt, wie alles in ihrem Stück. 
Ich sage aber: MUT ist ein Anagramm von LIEBE. Also Leute, seid MUTIG und seid die LIEBE.

Wer sich dafür noch ein paar Anregungen holen will und außerdem ein paar Tipps für richtiges Wünschen braucht, kann sich beim letzten Couch Coaching des Jahres anmelden. 

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