Es fällt mir tatsächlich schwer, die richtigen Worte für diese Weihnachtsbotschaft zu formulieren. Zu komplex und zu verstörend sind die Ereignisse des Jahres 2020 gewesen. Zu viel wurde zerstört oder zumindest schwer beschädigt in unser aller Leben. Zuvorderst wohl das Vertrauen. Viele unserer Mitmenschen sind von den Ereignissen bis ins Mark erschüttert und zutiefst verängstigt. Das Leid ist mit Händen allenthalben greifbar.

Was in dieser Situation bleibt, sind Hoffnung, Glaube und Liebe. Okay, die Liebe hat schwer gelitten und auch der Glaube steht gerade nicht sehr hoch im Kurs. Bleibt die Hoffnung. Also lasst uns hoffen auf ein besseres Morgen voller Menschlichkeit, Frieden, Gleichwertigkeit und Miteinander. Lasst uns hoffen auf ein Jahr 2021 voller Gerechtigkeit, Freiheit und Gesundheit.

Und voller MUT. Denn es braucht unser aller MUT, dies tatsächlich Wirklichkeit werden zu lassen. Es braucht uns alle, um diese Werte zu leben, vielleicht sogar wieder in unsere Leben zurückzuholen. Wir müssen alle etwas TUN, um diese Ziele, Wünsche, Vorstellungen und Werte wirklich zu leben. Den MUT dazu finden wir nirgends außer in uns selbst, wenn wir uns fragen, was wirklich wichtig im Leben ist. 

Auch wenn wir uns in diesem Jahr physisch voneinander fernhalten sollen, so können wir uns doch auf vielen anderen Wegen nah sein. Auch, aber sicher nicht nur, auf technologischen Wegen. Wir können uns auf vielseitige Weise gegenseitig unterstützen, stärken, schützen, lieben, verstehen, erMUTigen. Lasst uns damit an diesem Weihnachten beginnen.  

Ich schicke dir ganz viel HOFFNUNG, GLAUBE, LIEBE und MUT für dein Weihnachten 2020 und ein besseres Jahr 2021. 

Deine

Barbara Fischer-Reineke